Georgiy Lomakov

Violoncello

Der 1984 in Odessa/Ukraine geborene Solocellist der Magdeburgischen Philharmonie begann 1990 an der an der Piotr-Stoljarski-Musikschule seiner Heimatstadt mit dem Cellospiel. Sein Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg setzte er als Stipendiat des Gerd-Bucerius-Förderstipendiums der ZEIT-Stiftung bei Laurence Lesser am New England Conservatory of Music in Boston fort und schloss dort 2005 mit Auszeichnung ab. Zu seinen Lehrern zählen u. a. Reiner Faupel, Siegmund von Hausegger, Bernhard Greenhouse und Wen-Sinn Yang. Lomakov ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u. a. bei »Jugend musiziert« (1. Bundespreisträger 1998), beim Internationalen Heran-Violoncello-Wettbewerb in Ústí nad Orlicí/Tschechien 1999, bei den European Young Concert Artists Auditions in Leipzig (Finalist und Preisträger 1999), beim Verbier-Festival (Prix »Jean-Nicolas-Firmenich« 2002) und beim 14. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2006. Auftritte als Kammermusiker und Konzerte als Solist mit Orchester führten ihn u. a. nach Nürnberg, Würzburg, Hannover, Gera, Leipzig, München, Wien, Danzig und Hagen. 2004 gab er sein USA-Debüt mit dem Richardson Symphony Orchestra in Dallas. Im selben Jahr spielte er beim Ravinia-Festival gemeinsam mit der Geigerin Miriam Fried. Nach einem Engagement als koordinierter 1. Solocellist des Mannheimer Nationaltheaterorchesters ist er seit der Spielzeit 2010/2011 Solocellist in Magdeburg. Hier präsentierte er sich mehrfach in Kammer- und Sinfoniekonzerten, etwa mit Aram Chatschaturjans Rhapsodie für Violoncello und Orchester, mit Brahms’ Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester an der Seite von Michael Barenboim, mit Haydns erstem Cellokonzert und mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen.


Violoncello im Festspiel-Orchester, 2. Violoncello im Streichsextett

Termine: 18. / 19. / 20.  August 2017 in St. Moritz